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Mittwoch, 23. Dezember 2009

Auf der Fahrt nach Thames

Mit nur ein paar Wolken am Himmel beginnt die erste Etappe entlang der Küste mit Ziel Thames.
Schon bald waren Auckland und dessen Vororte hinter mir und es ging einer kurvenreichen Straße entlang. Abwechselnd Küste, Wald und Wiesen, eine Freude hier mit dem Motorrad zu fahren.






Na, hoffentlich geht’s mir nicht wie dem ...



Nach 4,5 Stunden kam ich dann in Thames an und nach etwas suchen fand ich auch die Herberge. Jedoch musste ich etwas warten, denn der Besitzer hatte gerade einen Feuerwehreinsatz, kleiner Waldbrand durch eine weggeworfene Zigarette. Auch egal, ich habe mich auf die Bank vor der Herberge gesetzt und für die nächste halbe Stunde die Sonne genossen.

In Thames wurde für fast ein Jahrhundert nach Gold gegraben. In 1870 produzierte die Caledonian Mine 3.969 kg Bullion (Silver und Gold) in etwas mehr als einem Jahr. Kaum verwunderlich dass es hier eine Minenschule und nebenan ein Mineralogisches Museum gibt. Die Minenschule war lange Zeit die meist angesehenste Schule auf der Coromandel Halbinsel, konnte sich aber nach dem Schließen der letzten Minen nicht lange über Wasser halten und ist nun Teil des Museums.




Hier noch ein paar Bilder von Thames.




Montag, 21. Dezember 2009

Auckland

11 Stunden Nachtflug von Hong Kong nach Auckland und nicht geschlafen. War eigentlich ganz froh, dass ich nach einchecken im Hostel, einmal verlaufen (blödes GPS), erst nach 16:00 beim Red Baron via Taxi ankam. Red Baron ist der Händler bei dem ich mein Motorrad, eine Yamaha FJ1200, kaufte und nach 16:00 ist die KFZ Registrierungsstelle geschlossen. Nach einer Nacht ohne Schlaf war es mir ganz recht, nicht gleich noch mit dem ungewohnten Motorrad auf der „falschen“ Strassenseite durch Auckland fahren zu müssen. Der Papierkram wurde noch am Freitag erledigt, aber die Nummertafel erst am Samstag abgeholt und damit ging es auch gleich mal ausgeschlafen auf die Strasse. Im Gegensatz zu meinen Reisen in Irland (mit Auto) und Schottland (mit Motorrad) hatte ich hier in Auckland überhaupt keine Probleme auf der linken Seite zu fahren. Rein ins Vergnügen.



Natürlich ging es gleich mal auf eine Spritztour entlang des Tamaki Drives, am Bastion Point und Mission Bay vorbei zum Achilles Point.




Weil es gerade auf dem Weg lag besuchte ich Kelly Tarlton's Antartic Encounter & Underwater World. Neben Fischen, Pinguinen, Rochen, Haien und anderen Getier, wurde auch eine Replika der Hütte von Scott ausgestellt, der versuchte den Südpol zu erreichen. Besonders interessant ist aber der transparente Tunnel, der durch ein Aquarium führt.



Was haben Nemo und Co wohl nach den Dreharbeiten gemacht? Sie haben sich ein Aquarium in Neuseeland gesucht.



Hier noch ein paar Bilder von Auckland ...




Freitag, 18. Dezember 2009

Hong Kong mit Berni & Roman

Am 16.12. ging mein Flug zurück nach Hong Kong, um 6:10 in der Früh, d.h. Abfahrt vom Hostel um 4:00, aufstehen natürlich noch früher.

In Hong Kong angekommen, ging es gleich ins Hostel und dann hieß es warten, bis der Flug von Berni & Roman ankommt. Die beiden sind ja schon seit Juli unterwegs und befinden sich gerade auf dem Heimweg. Als wir im November entdeckten, dass wir uns gerade mal um einen Tag in Hong Kong verpassen, haben Berni & Roman sich entschlossen ihren Flug von Philippinen nach Hong Kong vom 18.12. auf den 16.12. zu verschieben. Damit besuchten sie Hong Kong zum zweiten Mal, bevor es dann am 18.12. zurück nach Österreich ging. Mehr zu unserem Treffen in Hong Kong hier.

Montag, 14. Dezember 2009

Tauchen in Nha Trang

Nach Ankunft in Saigon von Mekong Delta, ging es dann mit dem Mailinh Express Bus durch die Nacht nach Nha Trang, einem bekannten Badeort und Tauchzentrum in Vietnam. Es ist hier gerade Nebensaison, also nicht viel los, die Strände sind nur spärlich besucht, das Meer hat „nur“ 24°C und die Sicht beim Tauchen ist nur 10-15m. Ich habe trotzdem ein „Discover Scuba“ Tauchkurs gebucht, die Sicht ist für einen Neuling mehr als genug, aber dazu später mehr.

Am Sonntag stand Stadtbesichtigung am Programm




Auch hier in Nha Trang zeigen sich die Gegensätze von Vietnam.



Eines der bekanntesten Attraktionen ist die Tempelanlage Ponagar (manchmal auch Po Nagar genannt) bzw. deren Cham Towers, die man als Tourist zwar besuchen kann, aber immer noch als Gebetsstätte benutzt wird. Die Türme wurden zwischen dem 7. und 12. Jahrhundert erbaut.




Am Montag ging es dann früh am Morgen mit dem Boot zur ersten Tauchstelle. Die Tauchschule stellt alles zur Verfügung, was man zum Tauchen braucht. Sogar eine Tauchbrille für Kurzsichtige, viel besser, als mit Kontaktlinsen zu tauchen.




Während für mich das 24° warme Wasser mit Neoprenanzug angenehm warm war, ist mein Tauchlehrer andere Temperaturen gewöhnt, ihm war es kalt, trotz Neoprenanzug und einer zusätzlichen Weste.

Nach den beiden Tauchgängen (35min & 42min), wo ich viele Fische, Korallen und 3 Arten von Seesternen sah, besuchte ich ein Arts & Crafts Geschäft, wo Stickereien per Hand erzeugt und verkauft werden.



Am Abend ging es wieder mit dem Bus nach Saigon, denn meine Zeit in Vietnam neigt sich dem Ende zu.

Samstag, 12. Dezember 2009

Mekong Delta

Nach einem Rasttag in Saigon ging es dann ins Mekong Delta, die Reiskammer von Vietnam.

Nach Ankunft in Sung Hieu (nähe My Tho) gab es zuerst mal ein Mittagessen ...




... bevor die Bootstour begann. Da hier das Boot eines der Hauptverkehrsmittel ist, haben nicht nur die Shops eine eigene Anlegestelle, es werden auch Obst & Gemüse direkt von den Booten verkauft, daraus ist ein regelrechter Markt entstanden, der nur via Boot erreichbar ist. Jedes Boot verkauft nur 1-2 verschiedene Waren ...

Auf dem Weg zur Schule mit der Fähre ...



Floating Markets ...




Danach besuchten wir einen Familienbetrieb, wo Süssigkeiten hergestellt werden, Kostproben gab es auch ... waren lecker :-)



Gleich in der Nähe gab es einen weiteren Betrieb, wo Reispop (Popcorn aus Reis) hergestellt wird ...



Auf dem Weg zur Unterkunft besuchten wir noch eine Obstplantage




... auch hier gab es Kostproben serviert mit Tee :-)



Nach der Stärkung ging es den Kanal entlang zur Unterkunft, wo wir erfuhren, dass am nächsten morgen uns ein Ruderboot abholen würde, denn Aufgrund der Ebene ist der Wasserstand für ein Motorboot zu niedrig. Der Unterschied zwischen Ebbe und Flut beträgt hier etwa 2m, während der Regenzeit sogar 3m oder mehr.



Zum Vergleich der Wasserstand bei Flut (links) und Ebbe (rechts).



Nach einer angenehmen und erholsamen Nacht (mit zirpenden Grillen eingeschlafen, vom Hahn geweckt), ging es noch zu einer Rambutan-Plantage, bevor es mit dem Ruderboot zu einem tieferen Kanal ging, wo ein Motorboot auf uns wartete, das uns zurück zum Ausgangspunkt brachte, von wo aus es dann zurück nach Saigon ging.